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2. YOU!MM European Minority Marathon, Flensburg

Persönlicher Bericht von Karin Grön

28 August 2005

Vom Start weg ging ich ein zügiges, aber nicht schnelles Tempo an. Erst alleine, dann meldete sich Ulli hinter mir, dann kamen Ilona und Doreen dazu.
Den Ziegeleiberg und seine Brüder nahm jeder in seinem Tempo - auf dem Schottweg warteten wir noch ein wenig bis alle wieder zusammen waren. Auf der Osttangente überholte uns eine Gruppe, in die wir uns integrierten. Als dann die Heider vorbeikamen, schloss ich mich ihnen an - hinter mir hörte ich noch ab zu Ullis Stimme: "Gully", doch zum Fördepark bot ich wieder an, den Weg zu zeigen (damit ich keinen Bremser vor mir hatte - muss ich eigennützig zugeben) und ging nach vorne - verlor die anderen aus den Augen.
Auf dem Weg aus dem Fördepark war ich aber schon wieder überholt, wie man auch auf dem Foto von Jacky sieht. Zwei Heider wechselten ihre Führung untereinander, einmal preschte ich auch mal noch vorne, aber das kostet mich doch zu viel Kraft und ich schlug vor, jedenfalls innerhalb der ersten vier (noch eine Nordfriesin) nach hinten zu wechseln. Doch die meiste Arbeit machte Arne Warns vom MTV.
Wie Holger T. schrieb, war die Strecke über den Ochsenweg und durch DK angenehm zu fahren - bis auf gelegentliche raue und nasse Stellen, doch dann kam die Abfahrt. Als Dritte in der Schlange bekam ich jeden "Push" mit und wir wurden schneller und schneller - ein enormer Druck in den Armen und Beinen und dann der raue Asphalt.
Irgendwann merkte ich, dass sich Ulli und Ilona prima in der Gruppe gehalten hatten. Bei der Abfahrt Wasserleben hakte es nur etwas an der Kurve nach Wassersleben hinein, weil die Gruppe sich genau an der Engstelle aufsplitterte. Und dann kam DER Berg und es kamen Leute von hinten, ich überholte, irgendwann kam Olga vorbei, andere bleiben zurück. Ein paar Schlauere waren auf den Bürgersteig ausgewichen, der trocken war - für mich aber zu weit links.
Dann ging es wieder los, Olga wurde überholt, noch ein Mann - ich sah Gerhard weit vor mir. Dann der Zielsprint - man muss den Zuschauern ja was zeigen ! und kurz nach dem Ziel war ich an Gerhard vorbei. Er stemmte die Arme in die Hüften. Dann kamen auch schon Ulli und Ilona - nicht viel später auch Doreen.
Ein tolles Ergebnis für den ersten Marathon!

(Karin Grön)


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