Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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III. Schleswig-Holstein-offene Vereinsmeisterschaften
der Halstenbeker Turnerschaft
06.09.2003
Am 06. September 2003 lud die Halstenbeker Turnerschaft die Vereine der Umgebung wieder zu ihrer Vereinsmeisterschaft ein. Wie im Jahre davor wurden die Wettkämpfe in einer entspannten, lockeren Atmosphäre abgewickelt. Die Mütter hatten jede Menge Kuchen gebacken, Karin Harder hatte als Koordinatorin des "Catering-Zeltes" schon Bedenken, ob die weggehen würden. Aber wie sie gingen - kein Wunder, bei solch leckerem Angebot und das zu so kulanten Preisen. Das warme sonnige Wetter trug dazu bei, dass aus dem Wettkampf ein fröhliches Skatertreffen wurde. Das wirkte sich aber nicht negativ auf die Leistung aus. Bummelrennen wie auf vielen Meisterschaften gab es gar nicht . Vom Jüngsten bis zum Ältesten gaben alle ihr Bestes. Der Präsident unseres Landesverbandes war persönlich angereist, um die Wettkämpfe als Oberschiedsrichter zu begleiten.
SportlerInnen aus fast allen Speed-Vereinen des Landes und vom Speed-Team Elbe aus Hamburg hatten sich angemeldet, sogar aus Holland kam ein junger Mann.
Besonders positiv fiel auf, dass der "Neue" im Landesverband, das Skate-Team-Lübeck, mit vielen Sportlern aus dem Kinder-, Jugend- und dem Seniorenbereich anreiste. Darunter waren Erfahrene, die aus beruflichen Gründen vom Speed-Team-Kiel nach Lübeck gewechselt hatten, wie Michael Nentwig, aber auch viele Neulinge, die einfach dabei sein wollten. Die Anerkennung der etablierten Sportler war groß, alle waren sich einig, dass man Speedskating auf diese Weise am besten lernen könne.
Neben den klassischen Strecken im Massenstart wurden wieder Kurzstrecken von 500 und 1.000 m im Eislaufmodus ausgetragen. Am Anfang und am Ende der Wechselzone standen Helfer und so kamen selbst die Jüngsten hervorragend klar. Alle Wettkämpfe konnten reibungslos abgewickelt werden, in den Seniorenklassen sogar mit dem noch ungewohnteren Quartettstart, bei dem das 2. Paar gestartet wird, wenn sich das 1. auf der Gegenseite befindet.
Dieser Wettkampfmodus kam sehr gut an, zählt doch nur die sportliche Leistung und kein Taktieren, Blockieren oder ähnliches.
Wie erwartet, standen in den meisten Fällen Halstenbeker Sportler auf dem Treppchen. Auf solch einer Bahn in ausreichend starken Gruppen trainieren zu können, ist wirklich ein Glücksfall.
Wir Flensburger konnten sehr zufrieden sein. Kristine ging ihre drei Wettkämpfe gegen zwei Jungs in der Schüler C-Klasse sehr konzentriert an und gewann souverän. Als einziges Mädel stand sie dann leider trotzdem alleine auf dem Podest.
Lars, Jens und Kristian mussten zusammen in der Altersklasse Schüler A starten, für Jens und Lars sehr hart, weil sie mit ihren späten Geburtstagen fast bis zu 2 Jahre jünger waren als die ältesten. Hinzu kommt die sportliche Erfahrung der Halstenbeker, die die 10-köpfige Gruppe dominierten. Dagegen konnten unsere Beiden noch nicht viel ausrichten. Besonders deutlich wurde der Unterschied, als der kräftige Nicki Marten im Eislaufmodus gegen den kleinen Lars antreten musste. Doch die Jungs kämpften auf allen Strecken und ließen sich nicht abhängen. Kristian, dem Älteren und Erfahreneren, gelang es, sich immer kurz hinter den Cracks von Halstenbek auf dem 4. Platz zu halten. Im letzten Rennen hätte er schneller laufen können, aber die Halstenbeker hatten ihn eingeklemmt und er hatte ihnen nicht entwischen können. Das Leuchten in seinen Augen sagte aber, dass die sich nicht drauf verlassen sollten, dass er sich das immer gefallen lassen würde! Auch Marvin hatte seine Leistung stark verbessert. In dem durchgehend schnellen Rennen ließ er sich nicht abhängen. Am Ende reichte es nicht ganz, aber Marvin hat sich seit der Landesmeisterschaft stark verbessert (lag sicher auch am Rennanzug ;-) ?) und kam auf den 3. Platz.
Die Senioren brauchten nur 2 Rennen zu absolvieren (oder durften nur?), hier liefen alle AK'en wieder zusammen, beim Eislaufmodus sogar im Quartettstart. Beim für die Frauen ungewohnt langen 5.000 m Rennen wurde die Arbeit fair geteilt, die Führung wurde jede Runde gewechselt und die ordentlich schnell gewordene Marina de Vries aus Heide kam nur eine Rollenlänge hinter Karin in das Ziel. Karin war damit in allen Rennen die schnellste, musste aber auch wie Kristine alleine auf das Treppchen. Marina wurde erste der AK 40, Patty kam nach konstanter und enorm verbesserter Leistung auf den 3. Platz. Der 2. Platz ging an die im Dress des Eisschnelllauf-Nationalkaders startende Astrid.
Holger mit seinem Gipsbein konnte nicht mitlaufen und dirigierte dafür alle mit seinen Krücken - wahrscheinlich der Grund für die guten Leistungen. Oder es war der leckere Nudelsalat, mit dem Susanne die ganze Crew versorgt hatte? Am Ende des Tages wurde gemeinsam zusammengepackt und in Teamarbeit mit Kristines Oma fand sogar der Pavillon wieder Platz im Sack. Dann schoss Oliver noch die Siegerphotos für den website vor dem idyllischen Teich und ab ging es wieder nach Hause.
(Karin Grön)
Download Ergebnisliste Jugend Herren (PDF-Datei 5 KB)
Download Ergebnisliste Schüler A (PDF-Datei 5 KB)
Download Ergebnisliste Schülerinnen C (PDF-Datei 5 KB)
Download Ergebnisliste Senioren Damen (PDF-Datei 5 KB)
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