Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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5. Marner Kohltagelauf 2003
21.09.2003
Es lohnt sich, zu den Kohltagen nach Dithmarschen zu fahren. Dort gibt es leckere Kohlrouladen und -eintöpfe und interessante Märkte. Für uns Speedskater lohnt es sich ganz besonders. In Marne erleben wir nicht nur immer wieder einen gemeinsamen schönen Tag, sondern wir konnten auch immer recht erfolgreich am Inline-Rennen des Kohltagelaufs teilnehmen. Dazu noch die gute Versorgung mit reichlich Essen und Trinken durch den die Veranstaltung ausrichtenden Bäcker Balzer!
In diesem Jahr standen wir zu zehnt (Ute, Susanne, Patty, Karin, Willem, Reiner, Iwer, Arnold und die 2 Kinder Jens und Kristian Nielsen) mit ca. 140 anderen Skatern um 10:00 Uhr am Start. Ein Mofa sollte uns über die erste von 2 Runden der 1o km Strecke führen. Dass ein 25 km/h schnelles Mofa zu langsam ist, weil die Durchschnittgeschwindigkeit vieler Skater weit höher ist, hätten die Marner eigentlich aus den Vorjahren wissen müssen.
Von Marne aus führt der Kurs in einer scharfen Rechtskurve hinunter in die Marsch. Dann geht es über glatte Wirtschaftswege, bis zu einer sehr rau asphaltierten Strecke, die in diesem Jahr alle Kräfte der Teilnehmer herausforderte, weil es ausgerechnet hier galt, gegen die starken Winde anzukämpfen. Vom Start ab waren die Flensburger mit vorne. Wie erwartet konnte das Mofa nicht mithalten.
Iwer schaffte es, sich gleich ganz vorne einzuklinken. Arnold, Reiner und der nicht ganz gesunde Willem bewältigten die Strecke gemeinsam. Patty war gesundheitlich auch angeschlagen, sie konnte leider die Gruppe nicht erreichen, in der neben einigen Heidern auch Ute und Karin waren. Als die Gruppe mit hoher Geschwindigkeit in die Marsch hineinfuhr, blockierte ein PKW mit Pferdanhänger den schmalen Wirtschaftsweg. Der übrige Platz war recht eng, nur hintereinander kamen die Skater daran vorbei - in der Hoffnung, dass niemand die Wagentür aufreißen würde! Als die erste Gegenwindstrecke mit sehr rauem Asphalt zur Hälfte geschafft war, bekam Ute Krämpfe und musste sich zurückfallen lassen, schade, sie war so stark gelaufen. Dann ging es wieder durch Marne, dieses Jahr glücklicherweise auf trockener Fahrbahn. In der zweiten Runde packte Karina aus Heide die enge, abschüssige Kurve am Anfang der Runde nicht. Sie raste mit hoher Geschwindigkeit in den Kloot - zum Glück war der wegen der Trockenheit nicht mit Wasser gefüllt und so passierte ihr nichts, nicht einmal nass wurde sie. Obwohl sie ohne fremde Hilfe aus dem Graben klettern musste, erreichte Karina noch einen guten 16. Gesamtplatz. Nach diesem Ereignis war die Gruppe endgültig kaputt und jeder musste alleine weiter kämpfen.
Der schnellste Speedskater, der Halstenbeker Philipp Kozalla, kam nach 21:23,7 Minuten in das Ziel. Genau 2 Sekunden später war mit Iwer als Gesamtviertem der erste TriAs-Skater im Ziel. Schnellste Frau war dann Mirja de Vries, ebenfalls Halstenbek, sie erreichte das Ziel als Gesamt-Siebente in einer Zeit von 22:25,3. Als 11., 12. und 13. liefen dann Arnold, Reiner und Willem gemeinsam ein. Als nächste und damit als dritte Frau folgte Karin, dann Patty und Ute, alle drei über lange Strecken im Alleingang gegen den Wind, weil sich keine neuen Gruppen fanden.
Von den Kindern durften nur die Älteren teilnehmen, die schon kleinere Straßenkurse bewältigt hatten. Kristian Nielsen, im letzen Jahr zweiter seiner AK, siegte dieses Mal in der Gruppe Schüler A. Er hatte sich das Rennen selbst eingeteilt und die zweite Runde abwechselnd mit Harald Winkler vom SV Adelby gegen den Wind gekämpft. Sein Bruder Jens wurde als Debütant von seiner Mutter Susanne betreut, vor der er dann in das Ziel stürmte; er wurde damit Dritter der Klasse Schüler A.
Arnold, Iwer, Willem und Reiner fühlten sich noch nicht ausgelastet und wechselten gleich nach dem Zieldurchgang die "Sportgeräte", um am 5 km-Lauf teilzunehmen, der um 10:30 Uhr gestartet wurde!
Die Ergebnisse im Einzelnen. Die Zeiten wurden mit der Hand gestoppt - es können deshalb Ungenauigkeiten aufgetreten sein, so sind z.B. Arnold, Reiner und Willem zusammen in das Ziel gefahren - der Abstand (und die Kielerin in der Gesamtliste) zwischen Arnold und Reiner entsprechen insofern nicht der Realität. Auch der Abstand zwischen Willem und Karin kann nicht ganz korrekt erfasst sein.
(Karin Grön)
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