TriAs Flensburg

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Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.

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4. YOU!MM European Minority Marathon

02. September 2007

Mein "erstes Mal" ... Marathon

42,195 km auf Inlinern? Warum eigentlich nicht! Die Idee, am You!MM teilzunehmen, einem bekannten Marathon in Flensburg, der 2007 bereits das vierte Mal in Flensburg stattfand, hatte ich bereits in 2006 verfolgt. Wegen einer längeren Krankheitsphase musste ich jedoch das Vorhaben auf Eis legen.

Die Frage, die sich mir im Mai dieses Jahres allerdings stellte, war: Wie trainiere ich technisch richtig, um in einer vernünftigen Zeit und mit entsprechender Kondition an mein Ziel zu kommen? Bisher hatte ich zwar ca. 6 Jahre Erfahrungen sammeln können, was das Inline-Skaten anging, jedoch nur auf der Hobby-Ebene.

"Es wäre klasse, wenn es eine Truppe gäbe, mit der ich mich vernünftig auf einen solchen Wettkampf vorbereiten könnte", dachte ich bei mir. Dann der "rettende Tipp" von meinem Freund: Im Flensburger Tageblatt inserierte jemand aus Flensburg inkl. Telefon-Nummer, dass man(n) sich gemeinsam auf den YouMM vorbereiten wollte - das entsprach genau meinem Ziel! Als ich mich zum geplanten Zeitpunkt in Bilschau (bei Oeversee) einfand, war ich jedoch überrascht festzustellen, dass es sich um eine "fertige Truppe", sprich den TriAs Flensburg und keine Privatpersonen handelte. Hans-Wilhelm Thomsen, Spartenleiter Inlineskating, nahm sich an dem Tag für mich Zeit und verriet mir sogleich erste Tricks und Kniffe, die es beim Skaten zu berücksichtigen galt, um schneller und sicherer vorwärts zu kommen.

Eigentlich war meine Intention nicht unbedingt sich wegen dem Inline Skaten einem Verein anzuschließen, aber die gesamte Truppe als auch die verschiedenen Trainingstermine und -möglichkeiten machten mir die Entscheidung dann doch recht einfach und im Juli 2007 schloss ich mich dem Verein an. Von nun an hieß es: Two months to go! Nur noch zwei Monate, um sich auf den Marathon am 2. September 2007 vorzubereiten.

Bereits drei Wochen zuvor begann sich bei mir die erste Nervosität vor dem Tag x breit zu machen. Und DAS wurde von Woche zu Woche schlimmer! Zwei Wochen vor dem Wettkampftermin gab es kaum einen Tag, an dem ich nicht auf den Inlinern oder im Sportstudio (auf dem Crosstrainer ca. 1,5-2 Std. plus Gerätetraining) zu finden war. Nebenbei las ich das Buch "Richtig - Fitness Skating (Hoos/Baumgartner)", das monatelang zuvor im Bücherregal Staub angesetzt hatte, und hoffte, mir auch hier noch zusätzliche Tipps zur Vorbereitung herausholen zu können, was Ernährung, Training und Equipment angeht.

Ab und zu beschlich mich immer mal wieder das dumpfe Gefühl wie z.B.: "Was ist, wenn ich nicht ankomme bzw. hinfalle oder die Kondition nicht ausreicht?!" - "Was ist, wenn ich als Letzte durchs Ziel rolle? Wie peinlich!" - " ...und wenn es nun regnet?" "Alles quatsch - Du wirst es schaffen!" sagten mir Freunde, Familie und Arbeitskolleg(inn)en und sprachen mir Mut zu.

Zwei Tage zuvor holte ich dann meine Startunterlagen in der Alten Post ab, und die Aufregung vor dem ereignisreichen Tag nahm ihren Lauf.

Einen Tag vor dem Wettkampf fuhren wir die gesamte Strecke noch einmal mit dem PKW ab, und im Gegensatz zum ersten Mal (ich war die Strecke bereits vier Wochen vorher schon einmal abgefahren) erschien sie mir jetzt nur noch halb so schlimm und weniger lang - ein gutes Zeichen?

Dann ist er da, der 2. September 2007: Der Startschuss soll um 8:50 Uhr am Willi-Brandt-Platz stattfinden. Am Hafen sind bereits von weitem die Moderatoren durch sämtliche Lautsprecher zu hören - mir ist ganz flau im Magen. Ich versuche noch schnell eine Banane zu essen, da ich zuvor nur ein halbes Brötchen herunter bekommen habe. Auf dem Weg Richtung Startblock an der Hafenspitze die ersten Begegnungen mit anderen Skatern und Skate-Teams. Man mustert sich gegenseitig, grüßt aber freundlich und denkt sich seinen Teil.

Jetzt aber flott: Skates anziehen - sitzt die Startnummer vernünftig am linken Oberschenkel? Knie- und Hand-Schoner nicht vergessen. Das Wetter spielt an diesem Tag mit: Grau, leichter Wind, aber trocken und nicht zu kühl. Die erste Begegnung mit den Jungs und Mädels vom TriAs-Team vor Ort ist eine Erleichterung für mich: Gesichter, die ich kenne und die auch "da durch müssen" - genau wie ich.

Über den Lautsprecher erfolgt eine Aufforderung, zur Startlinie zu kommen. Mein Herz schlägt bis zum Hals und ich stehe weit vorne. Der Moderator feuert sowohl uns als auch das Publikum ein letztes Mal an - das überträgt sich auf die Zuschauer und wir bekommen einen tosenden Applaus - das tut gut!

3 -2 -1 ...Start!

Alles rennt los und ich fühle, dass ich von der Menge und dem Tempo mitgerissen werde. Dann jedoch beschleicht mich das Gefühl, das alle anderen mich überholen, an mir vorbei ziehen, mir keine Chance lassen, sich einem Zug (einer Reihe von Skatern, die hintereinander fährt, um den Windschatten des Vordermanns auszunutzen) anzuschließen. Es geht hoch zur Exe, die nächste rechts, dann wieder links. Bis Kilometer 10 fällt es mir schwer, Fuß zu fassen, einen vernünftigen Rhythmus zu finden und mich gegen den Wind zu behaupten - ich habe bereits innerlich resigniert, habe keine Lust mehr. Erst ab Kilometer 12 finde ich Anschluss: André David, ein Teilnehmer, den ich aus Flensburg kenne, lässt sich von einer Gruppe Skatern zurückfallen und wir sind ab dem Zeitpunkt "unzertrennlich" für den Rest des Wettkampfs. Jetzt läuft es wieder glatt: Windschatten - Rhythmus - Kondition, alles ist bestens. Wir schließen uns bei Kilometer 20 einer weiteren Gruppe an, die wir aber nach einiger Zeit überholen. Dann, Kilometer 28, geht es nach Padborg in Dänemark. Hier beginnt es zu regnen! Der Asphalt wird rutschig - die Angst vor einem Sturz steigt. Wir halten durch. Bei Kilometer 33 endlich der Kreisverkehr Richtung Krusau - jetzt ist es nicht mehr weit! Wieder in Flensburg angekommen sind die Straßen trocken, André verschärft das Tempo - ich falle zurück, habe aber eine "neue Begleitung": Bettina Krause aus Berlin. Ich höre sie kurz vor dem Anstieg in Wassersleben (Richtung Danfoss) erschöpft fragen: "So, das ist nun aber der letzte Berg, oder?" Dann stiefeln wir, jeder in seinem Tempo, den letzten und für mich persönlich anstrengendsten Berg hoch. Kurz hinter Danfoss der Hinweis auf Kilometer 40 - hätte ich nicht bereits sämtliche Körperflüssigkeiten ausgeschwitzt, hätte ich auf der Stelle losheulen können - vor Glück: Nur noch 2,195 km bis zum Ziel! Der Rest der Strecke ist nun ein Klacks - Apenrader Straße bergab, Ziellinie bei der Aral-Tankstelle - fertig! Überglücklich rolle ich ins Ziel, schnappe mir meine Medaille, die mir von einem kleinen Jungen im Rollen überreicht wird, und denke: "Das war's?! Es ist geschafft, Wahnsinn!!" ... und freue mich bereits auf mein nächstes Mal.

(Melanie Schneider)


Erfolgreiche Inline-Skater aus dem Norden beim YOU!MM 2007
Skate Team Flensburg auf Platz 3


Mit 222 gemeldeten Teilnehmern aus Norddeutschland und Dänemark waren die Skater in diesem Jahr beim 4. YOU!MM zahlreich vertreten. Platz 1 und 2 belegten die zwei Schleswig-Holsteiner Sebastian Rehse und Torben Woelki, die zeitgleich in 1:13:32 Std. durch das Ziel rollten.
Flensburg hatte den schnellsten Skater in Hans Wilhelm Thomsen (TriAs Flensburg) auf Platz 23 in 1:20:42. Gleich dahinter auf Platz 24 Harry de Vries, Skatingfreunde Nordfriesland, mit der gleichen Zeit und auf Platz 26 Dirk Thaysen, TriAs Flensburg 1:21:03 Std..

Bei den Damen konnte die Harrislerin Maritje Sell ihren Siegesserie der Vorjahre nicht fortsetzen und landete auf Platz 5 in 1:23:54 Std. Siegerin wurde die Dänin Kirsten Bak Hansen, 1:23:30. Die TriAs Damen belegten mit Ilona Harm 25. in 1:47:11, Andrea Rademacher, 30., 1:52:20, und Melanie Schneider, 39., 2:09:48 gute Mittelplätze.

Beim YOU!MM Inline Skating ging es auch um den 7. Lauf der Nordliga. 10 Teams aus Norddeutschland waren am Start um noch eine gute Ausgangsposition für das Finale am kommenden Sonntag in Hannover heraus zu fahren. Wie erwartet landete das Skate-Team-Celle auf Platz 1 mit 203 Punkten gefolgt vom IC Hannover, 181 Punkten. Die Überraschung gelang dem Skate-Team-Flensburg die punktgleich mit dem Skate-Team- Lübeck auf Platz 3 , 173 Punkte. landeten.

(Hans Wilhelm Thomsen)



Petrus hielt den Atem an ...

YOU!MM aus der Sicht einer Helferin

Ab Freitag ist die Startunterlagenausgabe geöffnet. Eigentlich hatte ich wegen der Parkplatzprobleme, und weil es ja gesund sein soll, zu Fuß zur Alten Post, sorry, dem Barmer-Check-In-Counter, gehen wollen, aber es regnet Katzen und Hunde. Holger erbarmt sich und fährt mich. Susanne und Ilona sitzen schon seit 11:00 dort, Susanne muss gegen halb drei los, später kommt noch Dirk. Es ist noch nicht viel los. Vereinzelt kommen Skater, die Unterlagen abholen wollen, wir stürzen uns auf sie, geben Unterlagen raus und gute Tipps. Mein erster "Kunde" ist gleich ein Problemfall, ich gehe mit ihm zum Infoschalter, wo alles zur Zufriedenheit geklärt wird. Um 19:00 Uhr ist Schluss, Ilona erklärt, dass wir 30 Unterlagen ausgegeben haben.

Sonnabend kann ich endlich zu Fuß gehen. An diesem Tag sollte es eigentlich regnen. Doch heute ziehen nur vereinzelt Schauer über das Glasdach der Alten Post hinweg. Als ich um halb zwei eintreffe, sitzen in unserem "Büro", das in einer Fensterhöhle eingerichtet ist, schon Ilona, Thorsten, Finn und Susanne. Die paar Abholer werden super bedient. Die Verpflegung ist auch super - in der Kneipe "Old Postman" im Erdgeschoss gibt es zu Essen und zu Trinken im Überfluss - alkoholfrei selbstverständlich. Heute ist um 17:00 Uhr Schluss und unsere Unterlagenkästen sind noch recht voll. Gegen 18:00 Uhr wechseln wir hinüber ins Bellevue, zum Pastaessen. Dort treffen wir auch einige andere TriAsse.

Sonntag, viertel vor fünf ist Aufstehen angesagt. Ich bin schon länger wach. Versteh nicht, warum ich aufgeregt bin, bin zum ersten Mal doch nicht dabei. Viertel vor sechs hole ich Susanne ab, um 6:30 öffnet die Startnummernausgabe. Ehrlich gesagt, eine halbe Stunde später hätten wir auch kommen können. Doch dann geht es rund: die Skater ballen sich vor unserem Schalter, einzelne oder ganze Vereine. Das Eine oder Andere war schief gegangen, der Eine oder Andere musste noch etwas ändern lassen bzw. Manche wollten nachmelden, so waren wir bis kurz vor dem Start in action. Dann los, Susanne sollte die Startblöcke kontrollieren.

Draußen ist es immer noch trocken und fast windstill. Kalt ist es auch nicht. Als ersten treffe ich Detlef Benthien. Der ist sauer. Zu Recht. Früh aufgestanden, geholfen und nur 5 Minuten hat er seine Tasche aus den Augen gelassen. Als er sie nachholen will, ist sie weg. Skates, Sportsachen, alles. Das ist wirklich bitter.

Nur wenige Skater haben sich in die falschen Blöcke gestellt, die sind schnell zu überzeugen, dass sie damit eine Disqualifizierung riskieren - sie wechseln in den richtigen Block.
Holger teilt den Startern mit, dass es zum ersten Mal eine eigene Wertung für die unlizensierten Starter gibt. Diese starten nach den Männern und nach den Frauen im dritten Block nicht nach Geschlechtern getrennt.
Zum ersten Mal können damit unlizensierte Frauen sich nicht von Männern an den Frauen, die das Windschattenverbot zu befolgen haben, vorbei ziehen lassen, bzw. erlangen sie damit keinen Vorteil in der Wertung.

8:45 Uhr ist der letzte Block gestartet und Susanne und ich kümmern uns um die Kids, die an einem kleinen Lauf teilnehmen wollen, der vor den Stadtwerken gestartet wird. Ich gehe schon mal mit drei Kids, die bereits ihre Skates tragen, vor. Die anderen kommen nach. Auf dem Weg werden wir noch von den letzten Schnapsleichen angemacht. Ein kleiner Celler redet immer davon, Sieger zu werden. Einen Sieg wird es allerdings nicht geben, denn der Lauf bleibt ohne Wertung, die Kids werden Urkunden erhalten.

Das Zieltor für die Inliner steht auch dort draußen, direkt vor der Araltankstelle in der Werftstraße. Susanne startet die Kids und als erster kommt der kleine Celler um die Ecke, dicht gefolgt von Finn, nein es ist Lisa Thomsen. Noel-Sean Keppler zieht immer weiter nach außen und behindert Lisas Zieleinlauf, bei einem Rennen hätte er disqualifiziert werden müssen, weil er seinen direkten Weg zum Ziel nicht eingehalten hat, aber hier gibt es nur den kleinen Hinweis. Finn Nielsen und Kristine Grahmann folgen, dann auch Sophie Keppler, der Sohn von Frank Wauer (Vornamen hab ich leider vergessen) und Tim Thiesen, der mal aus Spaß mitgelaufen war. Es ist immer noch fast windstill und trocken.

Die Uhr über dem Zieleinlauf steht nach dem Verteilen der Urkunden (und von Medaillen) auf ca. 55 Minuten, es wird also nicht mehr lange dauern. Plötzlich huscht ein kleiner Schauer über den Zielbereich. Dann ist es wieder trocken, doch der Wind bleibt und nach 1:13 kommen die Führungsfahrzeuge in Sicht. Ihnen folgen im harten Sprintkampf Sebastian Rehse vom Skate-Team-Lübeck und Thorben Woelki von der Halstenbeker TS. Kurz darauf folgt der Starter mit der Nummer 107, ein Nachmelder, es ist Marcel Eckstein vom OSC Leer. Erster Flensburger ist Wilhelm Thomsen vor Harry de Vries, er erreicht das Ziel in einer größeren Gruppe nach 1:20:42 (Platz 23 = Platz 2 der AK 50), der Gruppe folgt Dirk Thaysen mit einer Zeit von 1:21:02 (Platz 26). Gut eine Minute später trifft Holger Thiesen als 31. mit einer Zeit von 1:22:50 ein.

Dann kommen die ersten Frauen, Maritje hat es nach ihrer Erkrankung nicht ganz geschafft, sie wird 5. mit 1:23:54, nur kurz hinter den ersten dreien: Kirsten Bak Hansen aus Esbjerg, Simone Kohls aus Gettorf (KMTV) (beide 1:23:30) und Gabriele Schwarz vom Skate-Team-Lübeck (1:23:50).

Dann treffen nach und nach weitere TriAsse ein: Fabian Winkler nach 1:25:31 und Frank Marten nach 1:27:16, Harald Winkler läuft laut Liste für Österreich und erreicht das Ziel nach 1:33: 53. Nach 1:43:38 überquert Karsten Hellberg-Wesebaum die Linie, gefolgt von Reiner Tuma (1:43:51), Michael Nissen (1:44:16) und Arnold Rossen (1:45:24). Ilona Harm kommt als 23. Frau nach 1:47:08) an.
Olaf Kohnke von Skate-Team-Lübeck erreicht das Ziel ungewohnt spät. 1:57:12 steht auf der Uhr. Allerdings trägt er die Skates in einer Hand und eine Schiene in der anderen. Ab km 35 ist er gejoggt. Locker und fröhlich nimmt er den Beifall entgegen. Und seine Socken hatten nicht einmal Löcher!

Dann kommen die 4 Minuten später gestarteten Nichtlizensierten. Hier durften Männer und Frauen gemeinsam laufen. Von ihnen ist erster Flensburger Gerd Becker als 15. mit einer Zeit von 1:44:04. Kay Jensen wird mit 1:47:27 Zwanzigster und Andrea Rademacher erreicht als 4. Frau nach 1:52:19 das Ziel. Das ist Platz 2 der AK40. Melanie Schneider schafft ihren ersten Marathon nach 2:09:47.

Die Kommentare hinterher reichen von "die Strecke ist schrecklich und wäre bei uns niemals lizensiert worden" (Skater aus Celle) bis "die Strecke ist viel besser, interessanter, nicht mehr so langweilig geradeaus".

Wie man hörte, hat es einige Probleme gegeben. Das Führungsfahrzeug wurde fast von einer Autofahrerin gebremst, die in die schmale Nikolaiallee eingefahren war und von Polizisten auf die Exe gewinkt werden sollte. Das war ihr zuviel und sie blieb einfach stehen. Dem Smartfahrer blieb mit der Topmeute im Rücken nichts anderes übrig, als dicht vorbeizupreschen. Auf der 2. Schleife musste der Fahrer sich den Weg frei hupen, weil die letzten Skater die gesamte Fahrbahnbreite in Anspruch nahmen. Ein weiteres Problem gab es auf der schnellen Abfahrt in Dänemark. Die Spur für die Inliner war eng abgeteilt und mitten in dieser Spur standen Hütchen, berichtete der Fahrer. Mehrere Teilnehmer beschwerten sich auch darüber, dass auf der leicht abwärts geneigten Apenrader Straße Marathonläufer auf die Strecke bogen und auch die gesamte Straßenbreite in Anspruch nahmen. Ansonsten waren alle Beteiligten ganz happy. Und vielen fiel, als es am späten Nachmittag zu regnen und zu schütten begann, ein Stein vom Herzen. Petrus hatte tatsächlich für die Dauer des Marathons den Atem angehalten.

(Karin Grön)


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