Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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Track Race Halstenbek
05. Juli 2008
Nordcup, Nordliga und Halstenbek (fast) ohne TriAs ...
nicht ganz, eine kleine Schar traute sich auf die Bahn.
Trotz der geringen Entfernung und dem fantastischen Wetter kam kaum jemand von TriAs zu den Bahnrennen nach Halstenbek. Nur ein kleiner unbeugsamer ... (aber lassen wir das). Fabian, Holger G. und Harald waren dann mit von der Partie. Karin und Luba waren Zuschauer.
Die fünf hatten viel Spaß bei der Veranstaltung die vom Veranstalter Halstenbeker TS großartig durchgeführt wurde.
Leider konnte TriAs wieder einmal nicht bei der Nordliga antreten und glänzte zum 4. Mal in dieser Saison durch Abwesendheit. 2 Teilnehmer sind einfach zu wenig. Die Rennleitung erlaubte uns zwar aus der Menge einen dritten Läufer zu suchen, (hier fanden wir Wilhelm Bochers der gerne bereit gewesen wäre) aber am Protest der Sportfreunde Nordfriesland und Skate Team Celle scheiterte auch dieser letzte Versuch vom Teamchef eine Mannschaft aufzustellen.
Beim 300 m Einzellauf war Fabian Schnellster, beim 3000 m Massenstart hatte Holger
die schnellste Zeit von den stark geschrumpften TriAs Läufern (Fabian war beim 3000 m Lauf leider terminlich verhindert).
So waren am Ende von ca. 60 TriAs Skatern nur 2 dabei (in Lechtingen nur einer,
in Beedenborstel und Wilhelmshaven jeweils auch nur drei).
In der Nordliga fehlte die TriAs Mannschaft in Wilhelmshaven, Beedenborstel, Lechtingen und nun in Halstenbek.
(Harald Winkler)
Die Ergebnisse
300 m Lauf:
1. Fabian Winkler, 31:17 Sek., 7. AK Aktive
2. Holger Grön, 35:00 Sek., 2. AK 60
3. Harald Winkler, 36:88 Sek., 4. AK 60
3000 m Lauf:
1. Holger Grön, 5:41.94 Min., 2. AK 60 (Rainer Rudolf 5:41.93)
2. Harald Winkler, 6:00.21 Min., 4. AK 60 (Wilhelm Bochers 6:00.13)
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Auf der Bahn ging die Post ab
Hervorragende Beteiligung und große Begeisterung beim Track Race Halstenbek am 05.06.2008
Obwohl es bei uns es seit Monaten nicht mehr geregnet hatte, empfingen uns auf der Autobahn schon hinter Tarp mal mehr, mal weniger dichte Nebelbänke. Vielleicht kamen die von Halstenbek hoch, wo es den ganzen Vortag stark geregnet hatte und sogar das Dach eines Autohauses eingestürzt war.
Entsprechend feucht war der Platz noch. Gerade als wir den Pavillon aufgebaut hatten, traf Familie Winkler ein. So langsam wurde es voll, Verein nach Verein rollte an und bebaute den Platz mit Zelten, Schirmen und Pavillons. Schnell trocknete alles ab, der ganze Tag blieb schön und wurde immer wärmer.
So viele verschiedene Trikots waren das letzte Mal bei der DM zu sehen gewesen. Dieses Mal kamen aber alle „nur“ aus Norddeutschland: die Kieler, Lübecker, Nordfriesen, Heider, Gettorfer, Norderstedter, Flensburger, Ahrensburger und natürlich die Halstenbeker aus Schleswig-Holstein. Aus Niedersachsen waren Hannover, Wolfsburg, Celle, Stade, Walsrode, Reislingen, Kirchboitzen, Gifhorn, Beedenborstel, Sprötze, Hildesheim und Lechtingen vertreten. Dazu kamen die Bremer und ein großes Team sogar aus Berlin. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.
Der Tag begann mit dem 300 m Einzelzeitfahren, bei dem Fabian mit der Zeit von 31,17 auf dem siebten Platz landete, die Konkurrenz war groß. Am schnellsten bewältigte Marcel Eckstein mit 28,60 sec die Strecke, einer Zeit, die nicht mehr so sehr weit von den Zeiten der Kaderläufer entfernt ist.
Harald kam mit 36,88 sec auf den 4. Platz und Holger wurde mit 35:00 sec auf den 2. Platz verwiesen. Schnellster war Wilhelm Borchers mit 34,27 sec.
Dann war für die TriAs-Starter erstmal eine lange Pause zu überstehen, weil sie zu zweit nicht am Teamverfolgungslauf teilnehmen durften, weil die Zeit des Team-Dritten zählt.
2 Damen- und 2 Masters-Teams traten an und sogar 6 Teams der Open-Klasse. Jedes Team musste über 2.000 m gegen jedes antreten, das nahm viel Zeit ein und ging den Sportlern heftig in die Beine. Knapp vor der gemischten Berliner Mannschaft gewann die Celler Herren-Crew, Dritter wurden die Halstenbeker Herren. Auch bei den Masters gewann das Celler Team, in diesem Fall vor den Nordfriesen.
Erst am späten Nachmittag durften Harald und Holger wieder aktiv werden. Für das 3000 m-Rennen wurden AK 50 und 60 zusammengelegt. Holger hatte das Pech, dass Rüdiger Prieß aus der AK 50 sofort nach innen zog und sich damit vor ihn, der in der 2. Reihe startete, schob. Holger konnte damit nicht gleich zu Harry de Vries aufschließen, um wie im Vorjahr mit Harry zusammen ein schnelles Rennen zu fahren. Hinter Rüdiger bildete sich eine kleine Gruppe, die von Holger beschlossen wurde. Während Harry vorne abzog, wurde Rüdiger, der obwohl die Trainerin ihn immer wieder zum Wechseln aufforderte, die Führungsarbeit der kleinen Gruppe nicht abgeben wollte, mit der Zeit langsamer. Endlich löste sich Holger aus der Gruppe raus, überholte und setzte sich ein ganzes Stück ab. Ein paar Runden drehte Holger alleine, dann verließ Rainer die sich langsam nähernde Gruppe und schloss zu Holger auf. Alles Schreien von der Seite half nicht, Holger machte in den Kurven zwar auf, damit Rainer auch mal nach vorne gehen konnte, aber der verweigerte dies jedes Mal.
So kam es, wie wir es alle erwartet hatten: Das Tempo ließ nach, die Rest-Gruppe (vor allem Volker Seifert und Rüdiger Prieß) näherte sich bedenklich, und Holger musste wieder Gas geben. Rainer lauerte dahinter und setzte in der Schlussgerade zum Sprint an. Holger hätte es mit seinem Sprint fast geschafft, aber Rainer bekam noch eine halbe Rolle vor. 5:41,94 min war das Ergebnis für Holger, 5:41,93 für Rainer, der damit Erster wurde.
Durch diesen spannenden Kampf ging beinahe ein wenig unter, dass Harald und Hans Hansen die Strecke in vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit bewältigt hatten. Der 50er Hans sprintete 15 sec vor Harald über die Ziellinie, der mit der Zeit von 6:00,21 min der 4. der AK 60 wurde.
Nicht einzuholen war Harry, der mit 5:28,41 1. der AK 50 und Schnellster der Gruppe wurde.
Von Sprecher Thorben Woelki befragt, erklärten Teilnehmer wie Sylvia Ordowski, Thorsten Kossin und andere, dass ihnen der Wettkampf sehr viel Spaß gemacht hätte und sie gerne wieder Bahn laufen würden. Hajo Schlehufer nahm die Anregungen auf und beschloss, sich für die Aufnahme eines Bahnrennens auch in den SkateCup SH einzusetzen.
(Karin Grön)
© TriAs Flensburg