Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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Skate-Tour im Norden Schleswig-Holsteins
16. Juli 2011
Ein Inline-Skater Traum geht in Erfüllung
Die mehrfach angedachte Skate-Tour im Norden Schleswig-Holsteins haben wir, Christian Richter aus Kiel und Hans Wilhelm Thomsen aus Oeversee, in die Tat umgesetzt.
Wir Skater-Riesen mit optimalem Windschattenfeeling machten uns auf den Tagestörn – zunächst gen Westen. Von Oeversee rollten wir auf altbekannten Straßen nach Wanderup und an der B 200 – auf dem Radweg – entlang bis Paulsgabe. Soweit so gut. Hinter Paulsgabe dann rechts ab – von hier an wurde es richtig schmackhaft. Ein ortskundiger Kollege hatte den entscheidenden Tipp gegeben. Traumhafte Skaterstrecken über Löwenstedt, Kolkerheide über den langen Waldweg in Fresendelf vorbei. Weitere gute Strecken erwarteten uns über Bohmstedt, Almdorf bis zur B5 nach Struckum. In den Reußenköögen und in der Hattstedter Marsch konnten wir in Erinnerung schwelgen. Wir befanden uns auf dem früheren Streckenverlauf des Nordstrand-Marathon (bis nach Wobbenbüll).
In der Gegenwindpassage hatte Christian leider einen Sturz. Nach kurzer Verschnaufpause ging es gegen den Südwind aber weiter. Ab Schobüll dann Außendeichs bis zum Husumer Dockkoog auf einer von vielen „Wollschweinen“ besch…… Strecke. Dennoch ein schönes Erlebnis diese „Strecke mit Meeresblick“ zu genießen. Hier auch die lustigste Begebenheit des Tages.
An einer Querungspforte hatte es sich ein Schaf so gemütlich gemacht. Weder zwei übersteigende Radfahrer noch wir zwei Skater konnten das Schaf aus der Ruhe bringen. Es blieb gemütlich liegen. Von einer Beschwerde bei der Tourist Information über dickfellige Nordfriesen-Schafe haben wir dennoch Abstand genommen. Nach 3 Stunden und 60 km war Husum erreicht.
Endlich die Skates aus und in Badelatschen über die Hafenmeile zum Italiener. „Lecker Nudeln mit Nordseekrabben und ein gekühltes Hefeweizen – natürlich Alkoholfrei – bei bestem Wetter ein Genuss im Skaterparadies“.
Nach einer Stunde Pause folgte der 2. Streckenabschnitt nun mit Seiten– und teilweise Rückenwind. Auf der „Laufstrecke zwischen den Meeren“ ermöglichen ruhige Nebenwege gute Skaterbedingungen. Über Rosendahl und Osterwittbekfeld ging es bei Hollingstedt über die Treenebrücke. Einige lang gezogene Erhöhungen machen die Strecke nördlich von Ostenfeld abwechslungsreich. Die Strecke von Hollingstedt, Ellingstedt, Hüsby bis Schuby ist sozusagen Christian`s Heimstrecke – und auch dort wird nur guter Asphalt geboten. In Schuby ging`s dann für Christian rechts ab – nach Hause gen Schleswig.
Die letzten 25 km gönnte ich mir dann bei Rückenwind allein. Die Straße von Schuby bis Jübek ist recht ruppig. Der (zu?) lange Mittelzeh meldete mir langsam „Vibrationsalarm“. In Jübek an der Eisdiele war Abkühlung und Kaffee angesagt.
Ich wusste: Ab Langstedt laufen die Rollen wieder glatt. Unsere Heimstrecke Keelbek, Tarp bis Oeversee lag mir zu Füssen.
Eine schöne Skatertour ging nach 120 km und 7,5 Stunden zu Ende.
Und die Fortsetzung folgt(e) - siehe Montag, den 18.Juli 2011
(Hans Wilhelm Thomsen)
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