Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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Vorbereitung auf den Flensburg-Marathon
für Inlineskater
Juni 2004
FLICS 97
Wer die ersten Flensburg-Marathons FLICS 97 und 98 mitgemacht hat, weiß es: Flensburg auf Skates ist eine Herausforderung. 1997 waren wir bereits die zweite Saison auf Skates unterwegs, reine Fitness-Skater. Doch eine Veranstaltung zu Hause wollten wir natürlich mitmachen. 6 bzw. 7 mal krauchten wir den Tomatenberg hinauf und dann noch weiter aufwärts bis zu PH! Und das im August in der Mittagshitze. 2:20 h brauchte ich für meinen ersten Marathon.
Dagegen ist der YOU!MM Marathon ein Klacks, könnte man denken, denn man muss nur einmal den die Stadt umgebenden Höhenzug erklimmen. Doch auch er hat es in sich und man sollte sich gut auf den Lauf vorbereiten.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem Marathon ist, dass man sicher skaten kann. Mindestens 30 km sollte man schon mal ohne größere Probleme geschafft haben und man sollte mit Abfahrten und Anstiegen zu Recht kommen.
Wer zweifelt, ob ihm das gelingen kann, hat noch Zeit zum Üben. In den Sommerferien bieten die Skater des TriAs Flensburg an, Interessierten die richtige Technik zu zeigen, mit ihnen das bergauf und bergab Fahren zu üben und auch längere gemeinsame Touren.
Eine besondere Herausforderung werden für die Teilnehmer des Marathons die Anstiege Ziegeleiberg, Osterallee und der Fördepark sein. Auch Abfahrten wie besonders die am Fördepark sollte man vorher geübt haben. Auf den langen, ebenen Streckenabschnitten über die Osttangente, den Ochsenweg und durch Dänemark zur Westumgehung ist klar im Vorteil, wer sich eine gute und effektive Skatetechnik angeeignet hat. Und der sanfte Schwung der Straße hinunter zur Grenze ist so lang, dass der eine oder andere seine Oberschenkel merken wird. Erholsam wird der sich langsam neigende Weg zum Hafen und damit zum Ziel sein. Hier empfiehlt sich aber, wie überall in Innenstädten, den Zustand der Straße im Auge zu behalten.
Eine Anmerkung zum Verhalten: In Wettkämpfen skatet man im allgemeinen hintereinander gegen den Wind (siehe Beispielbild unten).
Der Vordere hat die Hauptmühe und soll nach einer Zeit wieder nach hinten oder in die Gruppe wechseln, damit ein unverbrauchterer Sportler vorne "ziehen" kann. Man fährt möglichst im Gleichschritt und: Berührt Euch während des Marathons mal ein Kerl (oder Mädel) am Po (siehe Beispielbild unten) - keine Panik, das ist statt hektischer Bremsmanöver so Usus in Wettkämpfen. Aber auch das will gelernt sein.
Festhalten oder gar Klammern ist ein grobes Foul. Über das Verhalten in einer Gruppe findet Ihr Infos auf der Seite Tipps.
Wenn Ihr Euch im Wettkampf fair verhalten, auf andere geachtet und in der (zufällig gefundenen) Gruppe auch mal vorne mitgearbeitet habt, habt Ihr im Ziel vermutlich ein paar Freunde gewonnen.
(Karin Grön)
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