Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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31. Berlin Marathon 2004
25.09.2004
Mein zweiter Inliner-Marathon
Ja, was soll ich schreiben?!
Olli hat gesagt, ich soll mal was schreiben und ein paar Bilder machen. Das mit den Bildern wurde schon mal nichts.
In Berlin ist ja nun nicht alles gleich um die Ecke. Da nimmt man wirklich nur das mit was man braucht. Und was nicht wegkommen bzw. nicht kaputtgehen soll und da gehört die Digicam eindeutig dazu.
Mein Kumpel und ich verbrachten einen super Freitag in Berlin (Vital Messe,
Frühstück Mövenpick, Einkaufsbummel im KaDeWe usw.), gingen abends noch schön mit Bekannten, bei denen wir schlafen konnten, essen.
Ich ging relativ früh zu Bett, in der Hoffnung, das es Samstag Morgen trocken ist.
Der Wecker weckte mich um 7.00 Uhr. Schnell zum Fenster, ... oh nein, die Straßen waren richtig nass! Na ja, ich wollte ja eigentlich nicht auf nassen Straßen fahren, da ich noch keine Erfahrung mit dem nassen Element beim skaten hatte.
Egal ... das wird schon trocken bis 10.00 Uhr, außerdem bin ich ja nicht nur nach Berlin gekommen um hier schön zu frühstücken.
Um 8.00 Uhr habe ich die Unterkunft verlassen. Ab in die U-Bahn, dann noch ein kleiner Fußmarsch und schon war man am Reichstag, wo man sich draußen umziehen und die Klamotten in einer der 40 - 50 LKW`s abgeben konnte. Das klappte alles prima, Toiletten waren auch reichlich da.
Jetzt noch eine gute halbe Stunde warm machen, was gar nicht so einfach ist bei über 8000 Teilnehmern. Dann endlich stand ich im Block B (der Veranstalter hat mich netterweise in den falschen Block gestellt, eigentlich hätte ich in Block C gemusst).
Ich kam mir schon ein bisschen komisch vor in Block B, da gab's fast nur Leute mit richtigen Rennanzügen und ich glaube ich war der einzige mit 4 Rollen und mit allen Protektoren.
Egal ... ein Blick nach ganz oben in den Himmel und schon hatte ich Wilhelm gefunden, und alle anderen vom TriAs auch: Rainer, Arnold, Dieter, Fred.
Das war ganz schön. Noch ein bisschen quatschen, von wegen langsam anfangen und so. Dann ging es endlich los.
Das mit dem langsam hatte sich dann auch erledigt. Rainer, Wilhelm, Fred und Dieter kamen eindeutig besser weg, ich konnte nur schlecht mit der noch recht nassen Strasse umgehen.
Wo Arnold war hab ich dann nicht mehr gesehen. Ich versuchte eine Gruppe zu finden mit der ich mithalten konnte, riss aber immer wieder ab, da ich sehr viel rutschte. Ich hatte keine Ahnung wie ich Fahrt aufnehmen sollte.
Aber es kamen auch trockene Passagen und ich hatte endlich einen Partner gefunden. Ich konnte dann erst mal 'ne Weile in seinem Windschatten fahren.
Auf einmal zog ein Zug von ca. 8 Teilnehmern an mir vorbei und eine Stimme rief "Detlef komm rein!". Aaah, Arnold. Super, dachte ich und ging vor ihm rein. Dann fuhren wir
zusammen weiter. Zwei oder drei Unfälle unmittelbar vor und hinter uns hatten wir gut und knapp überstanden.
Die Straßen wurden besser, die Stimmung an der Strecke war auch gut und so spulten wir unsere Kilometer ab. Ein nasser Anstieg kam noch. Aber da haben alle etwas langsamer gemacht, so das wir gut auf der nassen Straße zurecht kamen.
Arnold gab mir immer gute Tipps unterwegs, das war echt super, denn im Rennen bekommt man sie doch schneller und konzentrierter umgesetzt. Ab Kilometer 25 meldete sich mal wieder die Bandscheibe bei mir. Sie signalisierte mir eine gewisse Abneigung gegen das, was ich da gerade machte ... und ich bekam meinen Rücken nicht mehr gerade. Ich konnte nur noch einen Buckel machen. Arnold dachte bestimmt ich wollte mit meiner Nase durch den Asphalt pflügen.
Aber auch Arnold hatte Rückenprobleme. Da hat wohl jeder gedacht, wenn der das schafft, dann schaffe ich das auch?! Und so fuhren wir nach 1:30:53 gemeinsam, glücklich durchs Ziel.
Schnell trafen wir die anderen in der recht großzügigen Auslaufzone wieder und tranken noch zusammen ein Bie ..., ääh, ich meine heißen Tee und 'ne Banane.
Alles in allem war es ein schönes Wochenende in Berlin.
Ein dickes Lob an den SCC und allen die an der Organisation und Ausführung beteiligt waren!
(Detlef Benthien)
Download Ergebnisliste TriAs Flensburg, 31. Berlin Marathon (PDF-Datei 10 KB)
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Nachtrag:
Bei den Herren siegte der 25-jährige Roger Schneider aus der Schweiz mit einer Zeit von 64:43 Minuten. Bei den Damen siegte die erst 17-jährige Kolumbianerin Cecilia Baena in 1:17:08 Stunden.
Das 100-m-Duell am Brandenburger Tor zwischen dem Speedskater Chad Hedrick und dem Radprofi Jens Voigt endete 1:1 unentschieden. Das erste Rennen gewann der mehrfache Tour-de-France-Teilnehmer Jens Voigt knapp vor Chad Hedrick. Die Revanche gewann dann Chad Hedrick mit einem Start-Ziel Sieg. Ein drittes Rennen wollte dann doch keiner mehr. Ein Unentschieden ist halt doch immer noch am besten. Im nächsten Jahr allerdings könnte es erneut diesen Zweikampf geben.
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