Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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Saisonabschlußessen für die Aktiven -
Nordic Walking
Oktober 2004
Als der Marathon ins Gespräch kam und uns "auf's Auge gedrückt" wurde, war ich sehr skeptisch, ob eine solch große Aufgabe von dieser kleinen Stadt und ihre naturgemäß kleineren Helferzahl bewältigt werden konnte und ob die Sicherheitsbedürfnisse der Skater ausreichend Berücksichtigung finden würden.
Doch die Initiatoren und mit ihnen von uns vor allem Hans Wilhelm und seine "kleine Bande" bewiesen mit viel Engagement und Überzeugungskraft ihren Willen, einen Stadtmarathon auf die Beine zu stellen - eine Aufgabe, deren Schwere man erst versteht, wenn man sieht, dass Veranstaltungen in dieser Größenordnung - ein Rundkurs, dann auch noch zum Teil getrennte Strecken - sonst fast nur von Großstädten in Angriff genommen werden.
Mit der Zeit wurden immer mehr Leute begeistert und als wir merkten, dass die Skater von Organisatoren und Sicherheitskräften ernst genommen werden, wurden wir dann auch mit "hineingezogen", man kann beinahe sagen, in den Strudel der Begeisterung.
Soviel zur Vorgeschichte. Das Ergebnis ist bekannt, ein wunderbarer Marathon, dazu wurde an anderer Stelle genug gesagt, und 7 neue Mitglieder, die durch die von der Skategruppe organisierten Trainingsangebote zu uns gekommen sind. Herzlich willkommen deshalb nach Melanie, Ulli und Detlef auch an Annika, Petra, Ilona und Thomas.
Und das tollste Ergebnis: eine tolle Stimmung und neuer Zusammenhalt der Gruppe.
Aus diesem Grunde hatte Holger vorgeschlagen, ein Saisonabschlußessen für die Aktiven der vergangenen Saison und unsere Neuen zu veranstalten. Als Lokal wählten wir den Bilschau-Krug, in dem wir uns während der Saison an jedem ersten Mittwoch des Monats nach dem Training zu einem Klönschnack trafen.
Nach allem, was man hört, waren alle mit dem Essen sehr zufrieden und es ging laut und lustig zu. Wir wollen jetzt mal in die Einzelheiten gehen, also kommen wir als erstes zum Duschen ...
Ach nee, wir hatten doch abgemacht, nichts von dem zu verraten, was den Abend über gesprochen wurde.
Am nächsten Tag trafen sich dann die Unerschrockenen, die, die sich nicht von der öffentlichen Meinung beeinflussen lassen, zum Nordic-Walking Schnupperkurs. Wie meistens hatten wir Glück und es blieb in der Zeit unser "Outdoor"-Aktivitäten trocken. Die sehr engagierte Trainerin versorgte uns mit Stöcken, liess uns Aufwärmübungen machen, gab uns erst einmal die wichtigsten Tipps und los ging es. Erst einmal mit schlurfenden Stöcken. Oweih, dachte ich, das ist ja gerade das ...
Aber ohne ein Wort von der Trainerin fing man ganz von alleine an, mehr Druck auf die Stöcke zu setzen und loszumarschieren. Zwischendurch gab es immer wieder Hinweise, wenn Fragen gestellt wurden oder sie igendetwas sah, was korrigiert werden sollte. Insgesamt hielt sie uns jedoch alle für Naturtalente, was bei uns natürlich runterging wie Öl.
Kraftübungen ergänzten die Schnupperstunde und gaben Anlaß zu kleineren Kämpfen ... Sehr schnell waren wir aber wieder am Stadion angekommen - noch alles dehnen und dann war der Kurs leider schon zu Ende.
(Karin Grön)
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