Skate-Team-Flensburg
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Fast so erfolgreich waren nur noch die älteren Flensburger im hervorragend besetzten Halbmarathon. Gerhard Romahn (TriAs, 75) schaffte seinen ersten Langstrecken-Wettkampf in 51:44,7 Minuten, das reichte tatsächlich nur für den 2. Platz! Und der nächste 70'er saß ihm schon mit dem Abstand einer halben Sekunde auf den Fersen. Holger Grön (TriAs, 60) erreichte das Ziel nach 40:02,2 Minuten in einer großen Gruppe und verpasste den Sieg um eine hundertstel Sekunde. Den Gegner aus Wilhelmshaven hatte er nicht gekannt.
Schnellster Flensburger war Dirk Thaysen (TriAs) mit 40:01,1 min, das reichte in der AK 30 für einen guten 11. Platz. Die anderen TriAsse und auch Harald Winkler vom SV Adelby konnten sich gut im oberen Drittel platzieren. Sie erreichten insgesamt gute Zeiten.
Ausnahmen sind nur Arnold Rossen und Ulli Alisch. Sie stürzten über vor ihnen fallende Skater, und Thomas Klingenhof, der unter einer schmerzhaften Oberschenkelzerrung litt.
(Karin Grön)
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Meine Erlebnisse aus dem "Mittelfeld"
(Bericht von Holger Thiesen)
Für mich war es der erste Halbmarathon - es kann ja nicht so schlimm sein, dachte ich!
So stand ich mit Holger Grön, Iwer Rossen, Dirk Thaysen, Hans-Wilhelm Thomsen, Reiner Tuma, Michael Nissen und Arnold Rossen fast ganz vorne. Nach dem Startschuß sprinteten alle los, da merkte ich, dass ich wohl ein wenig zu weit vorne gestanden habe. Mit den Spitzenläufern mitzuhalten, war unmöglich.
Nach den ersten 1000 Metern war das Gedränge nicht mehr ganz so groß, da sah ich plötzlich wie Arnold ca. 20 Meter vor mir zusammen mit seinem Vordermann stürzte. Arnold rappelte sich sofort wieder auf und lief mit vollem Tempo weiter.
Nach weiteren Kilometern überholten dann die ersten Spitzenläuferinnen der Frauen. Ab ca. 3 km haben sich dann die einzelnen Läufer in größeren Gruppen zusammengefunden und so wurde dann immer am Limit bis zum Ziel durchgefahren. Ich hatte mich leider am Anfang ein wenig verausgabt, aber man lernt ja immer dazu.
Ansonsten war es sehr gut organisiert, es waren nur leider nicht sehr viele Zuschauer an der Strecke. Mit am Start waren auch noch Gerhard Romahn, Thomas Klingenhoff und Ulrike Alisch. Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen, ich bin im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder dabei.
... und es war eine gelungene Veranstaltung
(Bericht von Hans Wilhelm Thomsen)
Für den Halbmarathon hatten wir gute Wetterbedingungen (es blieb trocken); die Veranstalter hatten eine tolle Strecke mit guter Straßenführung im Herzen von Schwansen ausgesucht und die vielen Helfer sorgten für gut abgesperrte Strecken.
Auf den ersten vier Kilometern ging es hart gegen den Westwind, aber ich hatte einige lange Recken vom Speedteam Elbe vor mir, so daß ich nach dem Wechsel aus dem Windschatten auf der B 203 richtig Gas geben konnte. Hier wurde Zeit gut gemacht.
Nebenbei konnten wir einige schöne Impressionen der Damen Spitzengruppe einfangen, die von km 4 bis ins Ziel neben uns fuhren. In Holzdorf ging es rasant in die Spitzkehre und dann mit leicht versetztem Rückenwind Richtung Thumby weiter. Durch das höhere Tempo und am Ende der 20er Gruppe wurde es etwas anstrengender für mich im Feld. Da blieb
mir nur die Flucht nach vorn und auf Platz 8 der Gruppe lief es sich dann
wieder etwas ruhiger.
Mit dem totalen Rückenwind ab Thumby lief es richtig flott. Die Skate-Teams-Lübeck und Celle teilten sich die Führungsarbeit - aber auch der Frank Wauer von Nordstrand war dabei. Er wurde für seine Führungsarbeit belohnt und sprintete aus unserem Feld als 1. ins Ziel.
Den Sprint habe ich den anderen Skatern überlassen - mir fehlte die Kraft. Holger, Iwer und Dirk zogen im Spurt mit und konnten sich etwas weiter nach vorn plazieren.
Herzliche Glückwünsche an Kristine, die Nielsen Brothers und Lars.
Ergebnisse des Roll & Skate-Halbmarathon 2005
:: www.speed-team-kiel.de
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