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6. Wedeler Inline-Cup

17. Juli 2005

Große Beteiligung beim Wedel-Marathon
Holger Grön läuft Deutschen Rekord


6. Wedeler Inline-Cup 6. Wedeler Inline-Cup

Nach den Regenfällen der Vortage blieb es am Sonntagmorgen an der Elbe trocken, Sonne und Wolken wechselten und damit auch die Temperaturen, die aber moderat blieben. Bis auf den starken Wind ergab das ideale Bedingungen für eine gute Zeit beim Wedel-Marathon. In diesem Jahr war der Marathon ein Rennen der German-Blade-Challenge, der ranghöchsten deutschen Serie, deshalb und wegen der Deutschen Hochschulmeisterschaft war die Beteiligung war von Teams aus ganz Deutschland, Dänemark und den Niederlanden sehr hoch, wenn auch Spitzenskater wie die Zschätzschs, die Wieduwilts, Toni Deubner, Matthias Schwierz, Tina Strüver oder Jana Gegner fehlten. Diese Sportler sind zum Teil für die World Games, die für die Skater am 20.07. in Duisburg beginnen, nominiert und außerdem für die Anfang August ebenfalls in Deutschland ausgetragenen Europameisterschaften. Dafür war es endlich mal wieder ein Rennen mit sehr guter Beteiligung aus Flensburg. Insgesamt waren 14 TriAsse und 1 befreundeter Skater angereist, von denen 12 im Marathon und 1 im Halbmarathon startete - und die Chronistin.

Alles in allem war es ein sehr schnelles Rennen. Der 2 Jahre alte Streckenrekord von 1:11:57 Stunden, gehalten vom Dänen Oliver Sundberg, wurde von seinem Landsmann Christian Hartz mit einer Zeit von 1:09:01,33 h gebrochen. Ihm folgten dichtauf Patrick Täubrecht von der TSG Aufbau Union Dessau und Jörg Wecke vom Skate-Team Celle.

6. Wedeler Inline-Cup 6. Wedeler Inline-Cup

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Und schon in der 2. Hauptgruppe erreichten die ersten 3 Flensburger in der phantastischen Zeit von um die 1:15 h das Ziel. Fast zeitgleich waren Dirk Thaysen (1:15:33,02) und Holger Grön, danach Iwer Rossen (1:15:36,86). Holger konnte damit den Deutschen Rekord der AK 60 auf 1:15:33,57 h verbessern. Alle drei schwärmten vom spannenden Rennverlauf in der ca. 30 köpfigen Gruppe, die das hohe Tempo erst in der 2. Hälfte rausholen konnte, als es nicht mehr gegen den böigen Wind ging.

Etwas später erreichte auch Wilhelm Thomsen (1:23:29,24) das Ziel. Arnold Rossen (1:27:50,14), Michael Nissen von Sylt (1:28:56,17), Fred Berghoff (1:28:56,74), Reiner Tuma (1:29:00,27), waren zusammen unterwegs gewesen. Und Holger Thiesen schloss seinen ersten Marathon in der guten Zeit von 1:41:16,46 h ab.
Die Chronistin muss allerdings bemerken, dass an der Kurventechnik der meisten einiges zu bemängeln war. Gerade in der letzten Kurve erwarten die Zuschauer etwas "action" - auch wenn jene fast nur aus der Vereinsfotografin bestanden - lobenswert der Einsatz von Fred, der auf einem Bein und winkend um die Kurve ging, leider blockierte gerade die Kamera.

Bei Ulrike Alisch (1:51:11,49) und Ilona Harm (1:51:11,68), die den ganzen Wettkampf über zusammen geblieben waren, ging es erst einmal darum, Erfahrung hinsichtlich der eigenen Belastbarkeit und des Rennverlaufs zu sammeln. Sie waren über ihr Abschneiden beide sehr zufrieden.

Thomas Klingenhoff hatte vorsichtshalber nur für den Halbmarathon gemeldet, war seine Oberschenkelzerrung doch gerade erst abgeheilt. 51:37,98 Minuten, ohne dass die die Verletzung wieder aufbrach, war ein sehr gutes Ergebnis. Den Halbmarathon hatte Maxi Pust von der Halstenbeker TS in 39:20,10 gewonnen. Schnellste Frau war Kathrin Clauszen mit 39:20.18 Minuten.
Gunnar Jessen, der mit den TriAssen angereist ist, startete im Jedermänner-Marathon und schaffte die Distanz in 1:52:48,77 h.

Die vollständigen Ergebnislisten sind unter www.sport-timing.at zu finden.

(Karin Grön)

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