TriAs Flensburg

Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.

2. YOU!MM European Minority Marathon 2005

28. August 2005

YOU!MM - Flensburg-Marathon - Geschafft

Es ist geschafft und wir sind geschafft. Nach der Vorbereitungsarbeit, sei es Schilder verteilen und aufstellen (Tage vorher und direkt vor dem Marathon), sei es tagelang Starttüten packen und ausgeben - so viel Spaß es macht, so schlaucht es doch auch. Und dann der Marathon: immerhin blieben wir nach Tagen voller kleiner Sintfluten von Güssen verschont, doch der Marathon war wegen des etwas nassen, glitschigen Asphalts auch anstrengend.

Doch es war ein voller Erfolg, sportlich für unser Skate-Team, aber auch als Erlebnis für die Skater und die Zuschauer. Strecke und Organisation wurden viel gelobt und nur wenige sind falsch gefahren. Möglicherweise waren weniger Leute im Ziel, aber überall standen Leute einzeln und in Gruppen an der Strecke und feuerten die Sportler an. Die TriAsse schlossen sich in Gruppen zusammen: bei den schnellsten Iwer, Dirk und Holger. Eine weitere Gruppe waren Karsten, Gerd und Holger T. (Pivi), sicher auch Willem, Reiner und Arnold und bei den Mädels Ulli, Ilona, Karin und Doreen. Kerstin blieb Einzelkämpferin, wie auch Gerhard.

2. YOU!MM European Minority Marathon 2005 2. YOU!MM European Minority Marathon 2005

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2. YOU!MM European Minority Marathon 2005 2. YOU!MM European Minority Marathon 2005

2. YOU!MM European Minority Marathon 2005 2. YOU!MM European Minority Marathon 2005

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Stand Fred überhaupt am Ziegeleiberg, um unsere hängenden Zungen zu fotografieren? Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, nur dass er und Jacky immer an anderen Orten mit gezückter Kamera bereit standen und super Fotos machten. Eine schwierige Situation entstand bei der Marineschule - die Skater mussten nach rechts in die Osterallee, die Autos auf der Nebenspur gaben Gas und wollten geradeaus. Hier gab es zum Teil kniffelige Situationen. Beim Einbiegen in die Osttangente wurde gewarnt: die Kurve ist glatt - hier muss wohl irgendjemand weggerutscht sein.
Die Abfahrt nach Krusau im langen Zug war genial - superschnell. Die Autobahnunterquerung war überhaupt nicht so schlimm, wie erwartet. Die Gruppen hielten (auch in Gruppen mit anderen Skatern) zusammen, bis "DER Berg" sie sprengte. DER Wasserslebener Berg - wow, der hatte es in sich - hinterher hörte man den Skatern den Stolz an, dass es geschafft war. Denn lang und vor allem glatt war er! Materialfreak Holger hatte die falschen Rollen drauf, kam den Berg nur schwer hoch, bei anderen wie mir, lag es mehr an der Kondition. Der Berg wirbelte die Gruppen durcheinander. Dann noch der Zieleinlauf, hinunter in die Stadt.

2. YOU!MM European Minority Marathon 2005 2. YOU!MM European Minority Marathon 2005

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Für die Teams, die sich überraschend noch angemeldet hatten, waren die Bedingungen zumindest im Ziel nicht ganz optimal. Auf so schnelle Skater hatte man sich aber nicht einstellen können, bei der Planung wurde allenfalls mit der Teilnahme der 5 schnellen Halstenbeker, der Powerslide und Bluetwister-Jungs gerechnet. Doch dann meldeten sich noch Patrick Täubrecht (ebenfalls Powerslide), Andreas Andruleit und Christian Domscheit von Zepto, dann die Top-Dänen des Bont-Teams mit Christian Hartz und 2 Holländer vom Rollerblade-Team. Alle wollten sie den Streckenrekord knacken. Da wurde der Zieleinlauf zu eng. Besonders als der führende Polizei-Motorradfahrer sein Gerät mitten auf den Streifen stellte, da wo die Skater über die Fahrbahnteilung hätten springen können, um ihren Zielsprint auf der anderen Seite der Straße anzuziehen. So blieb ihnen fast nur, hintereinander her zu fahren - nicht der Sinn eines Rennens. Es kam auch zu gefährlichen Situationen, als 10 km-Läufer auf die linke Seite rüberzogen und den schnellen Skatern den Weg abschnitten, wie Fred aus dem Korb hoch über der Straße eindrucksvoll dokumentieren konnte. Doch die anfänglichen Irritationen bei den Top-Skatern konnten durch faire und aufmerksame Behandlung durch Veranstalter und Politiker abgebaut werden. Auch den Teams hatte das Rennen gut gefallen, sie meinten, es wäre durchaus möglich, dass im nächsten Jahr mehr kämen. Die Rekordprämie konnte Christian Hartz, DK, kassieren, ihm folgte mit Rollenlänge zurück, Christian Domscheit, 3. wurde Jan v. Loon, NL.

Maritje Sell - gerade aus Australien zurück und für Zepto startend - hatte die Zielprobleme nicht. Sie hatte keine adäquate Gegnerin, und musste weite Strecken alleine fahren - ohne jeden Windschutz. Sie nahm es aber mit einem charmanten Lächeln als Training und ging unangefochten als erste über die Ziellinie. Ihr folgte fast 2 Minuten später Ulla Hingst von Skate-Team-Lübeck und mit fast 10 Minuten Abstand als erste Flensburgerin Heike Diedrichsen vom SV Adelby.

Reiner machte sich nach dem Zieleinlauf noch auf den Weg zum Staffellauf auf Füßen (!)- glücklicherweise blieb ihm zwischendurch noch genug Zeit zum Duschen, wie die Zeitung berichtete.

Mit Verspätung startete dann die Siegerehrung. Holger reagierte erst ein wenig verstimmt auf die plötzliche Übertragung der Aufgabe des Sprechers machte seine Sache dann aber sehr gut.
Erst kamen die Frauen. 2 Frauen, die bei uns zeitweise mittrainiert hatten, landeten auch auf dem Treppchen, erst Jessica Fries als dritte in der Hauptklasse, dann Olga Klink - seit höchstens 3 Wochen auf den Skates auf Platz 3 der AK 30. Karin wurde Erste in der AK 50 und bekam eine Flasche Rum - wie passend ;-)

Dann die Männer.
Dirk wurde 3. in der AK 30 und stand neben Christian Gerhardt und Torben Woelki auf dem Treppchen. Iwer entledigte sich seines ollen Anzugs, um im Trikot "für Best" den 2. Platz in der AK 40 einzunehmen. Ein breites Grinsen auf dem Gesicht - immerhin hatte ihn nur Andreas Andruleit hinter sich gelassen.
Michael Nissen war Dritter in der AK 50 - nachdem er erst überlegt hatte, Sprecher Holger hochzuheben, war dann die leichtere Antonia sein Opfer. Reiner stieg auf Platz 2 - ebenfalls strahlend. Dann war Arnold auf Platz 3 der AK 60 dran und Holger musste sich selbst auf das Treppchen laden. Last but not least kletterte dann Gerhard auf den Platz 1 der AK 70.

Auch unter unseren "Jährlingen", die es nicht auf das Treppchen geschafft hatten, herrschte große Freude über ihre guten Zeiten.

(Karin Grön)

Download Ergebnisliste TriAs Flensburg, 2. "YOU!MM" European Minority Marathon, Flensburg (PDF-Datei 25 KB)
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Persönliche Berichte:

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