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5. HafenCity Inline-Marathon, Hamburg

02. Oktober 2005

Am 2.10.05 morgens um 5:22 Uhr in den Zug nach Hamburg, aussteigen am Bhf Altona, wo mich Viola Ahrens abholt. Nach Flensburg ist das Violas zweiter Marathon. Direkt vor einem Nobelhotel an der Binnenalster haben wir uns dann umgezogen, da kann man sich ja vorstellen wie die Herrschaften geguckt haben, wenn man sich die Rennpelle über den Körper streift.
Herrlicher blauer Himmel, aber wehe man kam in den Schatten, da hätte man sich dann lieber 'nen Pelz drüber gezogen.

Hört sich blöd an, aber ich wollte eigentlich nur genießen und nebenbei Viola etwas Windschatten geben, aber leider rauche ich ja immer noch zuviel und so war ich zumindest auf dem Weg auf die Köhlbrandbrücke froh, an Viola dran bleiben zu können.
Bei Km 12 ca. eine Unterführung bergab und scharfe Kurve - Kurve war zwar angesagt, aber nicht, dass es da unten feucht war und verdammt glatt; die Wand zwar mit Gummimatten gepolstert, aber als ich um die Kurve kam, lagen da schon zwei, drei Skater und ich hab mich mal kurz auf den A... gesetzt und dachte, der Anzug und der Po wären etwas rot. Glück gehabt es war so schmierig und glatt, daß die Hose und das darunter heil blieb.

Dann die Brücke hinauf. Die Schweißperlen schossen nur so aus dem Kopf, oben knapp 100 m zum Luft holen und Blicke über Hafen und Stadt, und dann ging es immer, immer schneller bergab.

5. HafenCity Inline-Marathon, Hamburg 5. HafenCity Inline-Marathon, Hamburg

Wenn ihr aber die Abfahrt bei den Landungsbrücken damit vergleicht, ist die zwar schneller, aber durch die glatte Straße und keine Spurrillen gut zu fahren.

Danach kamen dann leider noch so ein paar kleinere und größere Hindernisse wie Kopfsteinpflaster, zwar belegt mit Hartholzplatten ca. 1 Meter breit, aber trotzdem ein komisches Gefühl, wenn man das 1. mal über so was rüberrollt.

Kurz vor dem Ziel ist dann Viola vorbei und mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:40... knapp drüber ins Ziel und ich 2 Meter hinter ihr. Bei meiner Länge hatte sie zwar nicht so gute Sicht auf der Strecke, dafür aber reichlich Windschatten.
Im Ziel zwar keine Duschen, aber inzwischen war es so warm, dass man beinahe einen Sprung in die Binnenalster riskiert hätte.

(Michael Nissen, Sylt)

5. HafenCity Inline-Marathon, Hamburg 5. HafenCity Inline-Marathon, Hamburg


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