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Saisonabschluss 2005

08. Oktober 2005

Wilhelm und Arnold hatten zum Saisonende eine tolle Idee: eine Fahrt von Schleswig nach Oeversee mit anschließendem Grillen. Eine Idee, die vom Goldenen Oktober begünstigt und von Ulli, Ilona, Iwer, Dirk, den beiden Holgers und mir gerne angenommen wurde.
Es war so warm, dass wir schon in Skatekleidung in die Wagen steigen konnten, in denen uns Arnolds Frau und Wilhelms Vater zum Ortsende von Schleswig fuhren.
Überraschung: Iwer hatte nicht seinen "ollen Anzug" an, sondern das Trikot, Schapptüch sozusagen. Dafür war Dirk mit Shorts und T-Shirt in legerer Sommerkleidung gekommen. Die Skates an, Helm auf und es ging los, Richtung Norden. Der schon seit Tagen stabile Wetterbericht hatte zutreffend südöstliche Winde bei sommerlich warmen Temperaturen vorhergesagt und Wilhelm hatte uns ruhige Nebenstraßen herausgesucht.

Saisonabschluss 2005 Saisonabschluss 2005

Saisonabschluss 2005 Saisonabschluss 2005

Natürlich waren die Straßen jahreszeittypisch stellenweise von Laub, Kastanien, Dreck oder Maishäcksel bedeckt und es gab auch feuchte Stellen, doch wir hatten es ja nicht eilig, insofern gab es damit keine großen Probleme. Beine etwas nach vorne und hinten ausgestellt und durch. Anfangs war es beinahe etwas warm, aber mit blauem Himmel und Schiebewinden skaten - was will man mehr?
Einige Leute, an deren Gärten wir vorbei kamen, waren sehr überrascht, eine Frau fiel fast vom Rad, eine andere bekam den Mund nicht zu - da merkt man doch, dass die Leute in der Umgebung von Flensburg schon etwas "abgehärteter" sind.
Die Maisernte war im vollen Gang, aber die Bauern hatten immer genug Zeit, uns vorbei zu lassen oder ausreichend Platz einzuräumen. Zeitweise ging es über die Trasse des Radweges Ochsenweg, zeitweise über ganz einsame Wege oder auch mal kurz auf Radwegen entlang der Straße. Alle halbe Stunde etwa gab es eine Trinkpause. So komfortabel sind wir lange nicht geskatet.
Leider erwischte Ilona nach 2/3 Strecke einen Stein und setzte sich unsanft - nun weiß auch sie, wie sich eine Asphaltflechte anfühlt. Hilfsbereit erboten sich die Männer später, nachzusehen, ob sie auch wirklich ohne Pflaster auskommen würde.
So langsam wurden dann die Wege bekannter und gegen 17:00 Uhr langten wir in Oeversee an.

Wer wollte, konnte duschen und/oder sich umziehen und dann ging es in Wilhelms Grillecke. Gemütlich unter der Markise ließen sich die Flens-Getränke, Ullis Schichtsalat und die von Wilhelm vorbereiteten Grillspezialitäten und Salate genießen. Wir waren fast fertig, da kam Reiner - sozusagen direkt von der Autobahn. Früh genug, um noch vom Essen und Trinken abzubekommen, zu spät leider zum Duschen. Aus Österreich hatte er leckeren Obstler mit, der von einigen gleich getestet wurde.

(Karin Grön)


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