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VESTAS-Marathon Nordstrand 2006

28. Mai 2006

VESTAS-Marathon Nordstrand 2006

Nordstrand immer ein Erlebnis!!!!

Sonntag 28 Mai 2006 - die Sonne scheint - 25° - windstill!
Alles nur ein Traum!
Die Wahrheit: Regen/bewölkt - 8° - Windstärke 7- 8.

Das erste Rennen im Jahr ist gelaufen, angetreten sind Dirk, Michael, Arnold, Hans Wilhelm, Marco, Ilona und Holger T..
Um 10:45 Uhr war Start, nach ca. 2km (fahren mit Rückenwind) kam die erste scharfe Linkskurve, dort hatten einige die Geschwindigkeit nicht beachtet und sind direkt in den Entwässerungsgraben geskatet. Weiter ging es mit sehr hoher Geschwindigkeit und Rückenwind, bis die ersten 15 km absolviert waren.
Nun ging es los, sobald man den Wind von vorne hatte, fuhr man gegen eine Wand!
Das schlimmste Stück war die lange Gerade von ca. 7km Länge in Richtung Deich. Auf diesem Stück kam der Wind direkt von vorn ohne irgendeinen Schutz (Warum tut man sich das an?). Ich fuhr mal wieder ohne Gruppe gegen den Wind.
Trotzdem sind wir alle ins Ziel gekommen und freuen uns schon auf Damp.
Gratulation noch an Dirk für seine gute Zeit von 1:36 (11. Platz)!

(Holger Thiesen)

VESTAS-Marathon Nordstrand 2006 VESTAS-Marathon Nordstrand 2006
VESTAS-Marathon Nordstrand 2006 VESTAS-Marathon Nordstrand 2006

Nordstrand 2006. Nur Regen und Schnee hat gefehlt , na vielleicht 2007?

Am Start.
Was mach ich, wo starte ich? Probier ich es gleich bei Wilhelm oder doch lieber etwas weiter hinten mit Arnold und Holger? Dann will mich ein Ordner noch weiter nach hinten stellen, weil auf meiner Startnummer ein blauer statt ein grüner Punkt ist, und so stehe ich zwar im ersten Startblock und die Post geht ab. Zum Glück sind die ersten scharfen Kurven der letzten Jahre weg. Wir werden immer schneller durch den starken Rückenwind und wir rasen über die Kennzeichnung (noch 500 Meter) und kurz danach (noch 1000 Meter), also die letzten Kilometer wieder gegen den Wind ( nur heute haben wir Sturm). Gerade habe ich diese Gedanken an die letzten Meter da sehe ich eine Skaterin ca. 150 m vor mir in die erste Kurve und gleich danach in den tiefen Graben rauschen, aber als ich vorbeirase, kommt sie laut fluchend wieder raus.
Zu dieser Zeit fahre ich ganz allein im Niemannsland. Die Spitze und die zweite Welle mit Wilhelm und Hans Hansen sind auch weg. Dann kommen Arnold und der lange Holger an mich rangerollt und wir bleiben einige Kilometer zusammen und wechseln uns ab. Zwischenzeitlich haben wir noch zwei Skaterinnen aus Lübeck im Schlepp. Ich komme im Windschatten immer noch nicht zurecht und gehe dann nur noch nach vorne. Lieber gleichmäßig meinen Rythmus rollen als in einer zu großen Gruppe zotteln. Ein Kieler Skater versucht hinter mir, auf dem Weg von Hattstedt die knappen 8 -10 km gegen den Wind mit uns zu Rollen und schrie immer nur "wie machst du das bloß da vorne immer gegen den Wind?". Das tat gut, genauso wie die Sprüche von Arnold und Holger, da lief es dann super. Holger haben Arnold und ich dann leider verloren, aber das hat man zuerst gar nicht gemerkt, weil der Wind zu laut war.
Endlich am Außendeich angekommen, blies der Wind beim Hochfahren zur Kurve am Deich so stark, dass man fast zum Stand kam. Aber dann endlich wieder Rückenwind leicht von der Seite. Dann irgendwann ein Zuruf vom Streckenposten, noch 5 km, Ihr habt es gleich geschafft! Ca. 2 km weiter dann das Streckenschild (noch 7 km), aber dann war es doch beinhahe geschafft und die aufgemalte Schrift auf der Straße war wieder da, (noch 1000), (noch 500 Meter) , und das gegen den Sturm, was können 500 Meter bloß weit sein (auf Nordstrand)!
Dann doch tatsächlich die Ziellinie geschafft. Wie heißt es doch so schön bei den Hinweisen: Bei der Zeitmessung die Matten bitte nicht überspringen". Dieses Mal sind wir über die Matten gesprungen!

Heute brachte mir Wilhelm, der gerade ein paar Tage hier auf Sylt Urlaub macht, 10 Euro vorbei, die Hälfte von Arnolds Preisgeld. Das wollte er unbeding mit mir teilen.Ich kauf davon nen Kasten Flens und pack diesen für Damp in meinen kleinen Kofferaum von meinem Fox (und wenn ich den Kofferaum auf kriege, dann kriegen alle TriAs Skater auch ein Bier) - die Starter von Nordstrand wissen, was der Satz in Klammern bedeutet.

Ich glaube, alle, die wir da waren auf der Sturmhalbinsel, wir waren kaputt, aber dann auch wieder ganz stolz, das gepackt zu haben (gerade Ilona).

Was rief Holger Thiesen noch, als er auf den Parkplatz beim Schwimmbad einbog?
"Skates günstig abzugeben!".
Ich hoffe, es hat sie ihm keiner abgekauft. Wir sehen uns in Damp!

Vielleicht hat einer in der Zeitung den Bericht von Dr. Wessingshage vom 90 km Staffellauf gelesen und auch das Bild von dem T-Shirt mit dem Aufdruck "Lieber schöne Erlebnisse als Zeiten und Ergebnisse".

Ich versuche beides!

Liebe Grüße
Michael von der Insel

(Michael Nissen)


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