Skate-Team-Flensburg
Speedskaten im TriAs Flensburg e.V.
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Das TriAs Skate-Team
Das Skate-Team-Flensburg besteht aus ca. 25 - 30 aktiven Skatern, davon sind zwischen 5 und 10 Kinder und Jugendliche. Stark vertreten sind Altersgruppen ab 30 und 40, aber auch mit 50 bis 80 ist sportliches Skaten möglich, wie einige Mitglieder beweisen, z.B. Gerhard Romahn (2006: 76 Jahre).
TriAs Speedskater 2005
Seit einigen Jahren ist Inlineskaten kein Trendsport mehr und aus den Medien mehr oder weniger verschwunden - stattdessen hat sich Skaten zu einer üblichen Freitzeitbeschäftigung von Menschen jeden Alters entwickelt. Und seit Flensburg seinen eigenen Marathon hat, sieht man jedes Jahr mehr Fun- und Speedskater in und um die Stadt herum. Die Unterscheidung zwischen "fun" und "speed" ist allerdings irreführend, denn "speed" macht auch jede Menge "fun". Als Funskater, Breitensportler oder auch Freizeitskater bezeichnet man diejenigen, die ab und zu ihre Skates schnüren (die bekannten vierrolligen Skates in Stiefelform) und mit oder leider auch ohne Helm oder Schutzbekleidung ein wenig durch die Umgebung rollen.
Speedskater unterscheiden sich äußerlich von ihnen durch die kleineren Skateschuhe, meistens mit 4 oder 5 großen Rollen, die leichte und oft bunte Sportbekleidung, und dadurch, dass sie immer einen Helm tragen. Das ist nicht nur vernünftig, sondern bei Wettkämpfen Pflicht, so dass Speedskatern das Skaten ohne Helm eher befremdlich vorkommt. Diese Funktionsbekleidung bietet größere Bewegungsfreiheit und bleibt auch, wenn man schwitzt, angenehm zu tragen. Die Rollen der Speedschuhe sind nicht nur größer, sondern auch härter, wie auch die Schuhe. Sie geben den seitlichen Abdruck direkt auf die Straße ab und nicht in ein Polster. So ausgerüstet kann man höhere Geschwindigkeiten erreichen und sich dabei wohl fühlen.
Die Skater des Skate-Teams im TriAs Flensburg haben sich dem Speedskaten verschrieben. Sie wollen auf schnellen Rollen nicht nur im Wettkampf durch Städte und über Bahnen flitzen, sich mit anderen messen, sondern auch bei längeren Ausfahrten das Umland genießen. Von ca. 20 bis 40 km lang sind die wöchentlichen Touren, dazu werden auch besondere Ausflüge unternommen.
Die Erwachsenen und die Jugendlichen unternehmen im Sommer gemeinsame Ausfahrten auf Strecken rund um Flensburg. Dabei werden nicht nur Ausdauer und Schnelligkeit für Rennen erworben, sondern auch Sicherheit und bessere Skatetechnik.
Denn die meisten Speedskater des TriAs Flensburg nehmen an Bahnen- und Straßen-Wettkämpfen in ganz Deutschland teil. Das geht vom 300 m Einzelzeitfahren bei den Norddeutschen Bahnenmeisterschaften bis zum 111 km-Rennen in St. Gallen. Die größten TriAs-Gruppen starten traditionell bei den Wettkämpfen im eigenen Land auf Nordstrand, in Wedel, Damp und Flensburg, aber auch beim Berlin-Marathon. Seit 2006 haben sich die 4 Schleswig-Holsteiner Marathonn- Veranstalter zum SkateCup SH zusammengeschlossen (Informationen siehe Link auf der Startseite). Auch wenn ein regionaler Wettkampf in der Nähe statt findet, kann der Veranstalter mit einem starken TriAs-Kontingent rechnen.
TriAs-Skater sind in vielen Wettkämpfen wie Landes- bis Europameisterschaften und auch den großen Marathons sehr erfolgreich gewesen. Ziel des TriAs ist es auch, zum Nordcup, der regionalen Cupserie für Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wieder ein eigenes Team zu stellen.
Manchen Skatern im Verein geht es mehr darum, fit zu bleiben und mit Spaß bei gemeinsamen Ausfahrten die Natur zu erleben. Von Zeit zu Zeit tun sich Skater zusammen, die an Fitness-Läufen, wie dem Hüttener-Berge-Lauf oder an Blade-Nights in anderen Städten (z.B. Kiel) teilnehmen.
Anfängern empfehlen wir den Einstieg im Herbst. Während der Wintersaison werden in der Halle vor allem die technischen Grundlagen des Inlineskatens für Speed- und Fitnessskater geschult. Wenn es dann im Frühjahr wieder auf Strecke geht, kann man im Allgemeinen auch mit den Fortgeschrittenen mithalten.
TriAs Speedskater (Flitz-Kids) 2005
Die Kindergruppe des TriAs (Flitz-Kids) wird 2006 von Jungs und Mädchen im Alter von 6 bis 15 gebildet. Die kleinen Sportler starten vor allem bei Bahnenwettkämpfen (Landes- und Norddeutschen Meisterschaften). Hier werden dem jeweiligen Alter angemessene Kurzstrecken angeboten, denn es ist sehr wichtig, die Sprintfähigkeit vor der Pubertät anzulegen, später ist das nur sehr eingeschränkt möglich. Für dieses Ziel trainieren die Kinder ein- bis zweimal wöchentlich. Trainiert wird vor allem in Hallen oder auf geschützten Verkehrsflächen, wie zum Beispiel, einem abgelegeneren Teil des Flugplatzes in Flensburg.
Wie man am Beispiel von Maritje Sell sehen kann, sind bei entsprechendem persönlichen Einsatz auch für Nordlichter große Erfolge möglich.
Natürlich können sehr sportliche Menschen auch ohne Trainer das Skaten erlernen, doch wenn es an die Verfeinerung geht, wenn man gerne lernen möchte, seine Kraft ökonomisch und effektiv einzusetzen, dann geht nichts über die Ausbildung durch Fachleute.
TriAs Flensburg verfügt über 3 vom DRIV ausgebildete Trainer, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Fred Berghoff trainiert die Erwachsenen. Hauptschwerpunkt der Ausbildung ist das Techniktraining im Winter. Da bietet Fred, der mit oder auf Skates (Eis) aufgewachsen ist, Übungen, die die Sportler sicherer und besser lassen werden. Hinzu kommen Wettkampfsituationen und Spiele. In der Halle kann Fred auch auf besondere Wünsche und die Probleme einzelner eingehen. Im Sommer kann leider nur selten auf der Bahn eines anderen Vereins an der Vervollkommnung der Skatetechnik gearbeitet werden. In dieser Zeit können die Trainer nur auf Anfrage Tipps zum richtigen Verhalten oder zur Technikverbesserung gegeben werden. Dazu steht auch Karin Grön zur Verfügung. Sie hat sich der theoretischen Seite der Ausbildung angenommen und ihre Beitrage über die Skatetechnik im Internet zur Verfügung gestellt.
Holger Grön ist der Kindertrainer. Er ist der Ansprechpartner für Kinder und Eltern, führt das Training durch und fährt mit den Kindern auch zu Wettkämpfen.
Natürlich steht er den Erwachsenen auch für Fragen und Tipps zur Verfügung, besonders für Fragen aus dem Materialbereich, denn Holger ist unser Technikfreak.
Alle Trainer nehmen regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teil.
TriAs Speedskater 2005
Viele Speedskater sind in keinem Verein Mitglied. Sie trainieren in Freundesgruppen auf der Straße und gehen im Winter in's Fitness-Studio. Sie sahen bisher keine Notwendigkeit, in einen Verein einzutreten, weil sie ja auch so an vielen Wettkämpfen teilnehmen konnten. Tatsächlich bieten die vielen kommerziellen Veranstalter jedermann die Teilnahme an den von ihnen organisierten Wettkämpfen an. Doch wer hat nicht schon chaotische Rennen miterlebt, gefährlichste Situationen, weil man mit der Schnelligkeit der Speedskater nicht gerechnet hatte und ihre Manövrierfähigkeit bei hohem Tempo nicht einschätzen konnte.
Deshalb beginnt der Verband DRIV nun damit, Sicherheits- und Organisationsstandards für Wettkämpfe zu entwickeln und Renndirektoren auszubilden, die die Bedingungen vor Ort prüfen und die Veranstalter beraten sollen. Rennen, die nach diesen Standards organisiert werden, werden lizensiert. Bei allen lizensierten Rennen werden künftig lizensierte Sportler vor den unorganisierten starten dürfen. Außerdem wird man je nach Teilnehmerzahl nach Leistungsklassen trennen und möglichst auch nach Geschlecht. Bei den NordCup-Rennen zahlen Teilnehmer mit Lizenz außerdem weniger.
Wer also künftig nicht von hinten starten möchte, der sollte in einen Verein eintreten und eine Lizenz beantragen. Voraussetzung ist für Erwachsene eine einmalige sportärztliche Untersuchung (sollte man schon aus eigenem Interesse machen) und eine Einverständniserklärung für die Datenerfassung. Die Gebühren für diese Lizenz sind nach Landesverband unterschiedlich, 2006 lagen sie in S-H bei 8 Euro/Neuausstellung. Jährlich fallen zur Zeit Gebühren von 2 Euro. Die Lizensierung beantragt der Verein über den Landesfachwart. Der Sportler erhält dann eine Lizenzkarte mit seiner Nummer. Unter dieser Nummer sind alle relevanten Daten gespeichert, so dass auch die Anmeldungen zu den Wettkämpfen deutlich vereinfacht werden können. Es empfiehlt sich deshalb übrigens auch, die Chipnummer anzugeben.
Der DRIV wertet alle lizensierten Rennen in Form einer nationalen Rangliste aus. Je nach Lizenzstatus (A, B, C) werden Punkte zwischen 1 und 1.500 für ein Rennergebnis vergeben; in die persönliche Jahreswertung fließen die 8 besten Rennen ein. Ergebnisse aus Deutschen Meisterschaften und höherwertigen Rennen werden hinzugerechnet.
(Stand: 05/2006)
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